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Acker
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(Ackerland)
Die Früchte des Feldes bzw. des Ackers wurden ja bekanntlich den Göttern als Opfergaben dargebracht, aber auch der Acker an sich konnte zum Symbol des Opfers werden. So spricht Ramses III. er habe die Äcker des Tempels vermehrt "um das Gottesopfer zu verdoppeln mit reicher Anzahl für deinen gewaltigen ehrwürdigen und geliebten Namen". Auch Pharao Tef-Nacht aus der 23. Dynastie bringt der Göttin Neith und dem Gott Amun auf einem Gedenkstein das Zeichen für Feld (Korb mit drei Schilfblättern) dar. Diese Symbolik ist mit der Hoffnung verbunden, das die Götter dem König ewiges Leben gewähren.
Auch im Jenseitsglauben spielt das "Feld" eine große Rolle. So muss der Verstorbene neben der Erfüllung anderer Funktionen auch auf dem Jaru-Feld, dem "Gefilde der Binsen" arbeiten. Dieses oft in Totenbüchern dargestellte Pflügen, Säen und Ernten ist Ausdruck der Hoffnung auf ein Weiterleben und der hohe Wuchs von Gerste und Spelt gehört zu den Vorstellungen von der Stätte der Seligen.
erstellt von:
Datum

Merit-Isis
01.10.2004

Quelle:
"Lexikon der Götter und Symbole der alten Ägypten" von Manfred Lurker
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